Portal für die Dunkelfelddiagnostik: Mikroskope


Mikroskoptechnik



 Beschreibung des Novex-B Mikroskops von Euromex / Vergleich Optika B-500

Beschreibung des Novex-B Mikroskops von Euromex und Vergleich mit dem neuen Optika B-500 Mikroskop.

 

Das Novex-B Mikroskop von Euromex


Bei dem Novex-Mikroskop handelt es sich um ein Trinokulares Gerät der Novex B-Reihe
mit 4 Planachromat Objektiven mit der Vergrößerung 4 - 10 - 40 und 100, wobei das 100er Objektiv ein Ölimmersionsobjektiv mit Irisblende ist.

( Das Optika ist ebenfalls ein Trinokular Mikroskop, allerdings mit einem 5-fach Revolver )

Das Mikroskop wird oft preislich günstiger mit achromat Objektivenangeboten. Dabei entstehen, besonders beim Fotografieren oder wenn eineKamera angeschlossen wird am Rand des Bildfelds Wölbungen.

Also, aufpassen welches Mikroskop man bestellt.

 

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 Dunkelfeld Mikroskop Optika B-500 TDK Test und Beschreibung

Optika-B-500 TDK Mikroskop mit LED

In meiner Praxis ( Naturheilpraxis Brandstetter früher in Passau, jetzt in Zenting im südlichen Bayerischen Wald ) verwende ich seit 2004 die Vital Blut Dunkelfeld Mikroskopie nach Prof. Dr. Enderlein und setzen dazu das Novex-B Dunkelfeld Mikroskop der Firma Euromex ein.

Das Mikroskop wird in Deutschland von der Firma Beyersdorf
( www.mikroskope.info ) vertrieben.

 

 

 Gel zur Tiefenreinigung von Objektträgern

Im Artikel vom 16.01.2007 " Lösungsvorschlag für eine Deckplättchenzentrierung" fragt Stefan Wittkowsky nach einem Gel zur Tiefenreinigung von Schallplatten.


Discofilm ist das gesuchte Produkt zur Reinigung von Schallplatten.


Sensorreinigung mit Discofilm

Gilt heute als Tipp zur Reinigung des Sensors der Digitalkamera, die auch staubfrei sein muss. 

Anbei zwei Links dazu: 
http://www.sensor-film.com/de

http://www.sensor-film.com/shop/index.php?main_page=index&cPath=1&sort=20a&language=de


Viele Grüße

Anne Simon

 

 Mikroskopietechnik Teil 2 Lothar Fischer MST-Mikroskoptechnik

Mikroskopietechnik (Teil2) Grundsätzliches

Es gibt in der Mikroskopie neben den individuellen Unterscheidungen in Qualität, Anwendung, Systemart, etc. zwei optische Mikroskop-Prinzipien:

  1. Mikroskope mit unendlich korrigierte Optik
    Sie sind gleichbedeutend mit denen der klassischen Mikroskopoptik, also die, die seit bestehen der Mikroskopie entwickelt und gebaut worden sind.
    Hauptmerkmal diese Optik sind begrenzte sogenannte Tubuslängen von 150 mm, 160 mm oder auch andere.
    (Im Endeffekt heißt das: man muss die Augen auf nahe Distanzen einstellen z.B. als wolle man Zeitung lesen also mit kurzem Leseabstand )


  2. Mikroskope mit endlich korrigierte Optik
    diese haben Tubuslängen in der Größenordnung von z.B. 760 mm – oder andere;
    (d.h. die Augen müssen nicht mehr auf Nahdistanz (wie beim Lesen) angestrengt werden; man blickt entspannt in die Ferne)
    Vorteile der "unendlichen Systeme"
    1. ermüdungsfreies Arbeiten
    2. hohe Bildqualitäten
    3. große Bildfelder mit nahezu konstanter Brillanz über das gesamte Bildfeld
    4. homogene Ausleuchtung

 

 Lösungsvorschlag für eine automatische Deckplättchenzentrierung

 

Nach einer längeren schöpferischen Pause möchte ich mich nun zurück melden.

Vielen Dank an die Tester, die mir so hilfreich mit den Prototypen zur Seite gestanden sind. Beim Deckplättchenstempel hatte es sich herausgestellt, dass der Gummibalg zu klein ausgelegt war um einen längeren Unterdruck zu erzeugen. Die engagierten Kollegen änderten das selbständig, indem sie einfach größere Gummibälge aufmontierten und damit die Zeit, in der das Vakuum bestand, verlängerten. Vorschläge, mit einer flexiblen, weichen Dichtung schlugen fehl, weil das Deckplättchen wegen seines geringen Gewichtes von selber adhäsiv, auch ohne Unterdruck, daran haften blieb. Auch Versuche, die Dichtigkeit mit Hilfe von Immersionsöl zu verstärken, führten zum Kleben bleiben des Deckplättchens. Eine glatte und leicht konvexe Fläche liefert zusammen mit dem größeren Gummibalg das bessere Ergebnis.

Die elegantere Lösung ist eine elektrische Vakuumpumpe, mit eingebauter "Gefechtsfeldbeleuchtung" auf Kaltlichtbasis.

 

 

 Video Capturix 2006, ein Aufnahmeprogramm für diverse Video-Grabber und Quellen

Demo version unter:

http://www.capturix.com/default.asp?product=vcap&target=consumer
 

 Vorschlag für eine standardisierte Blutabnahme

 

 

Im Urlaub hab ich mir so einiges durch den Kopf gehen lassen was die Standardisierung der Blutproben in der Dunkelfeld-Vitalblut-Diagnostik angeht.
Dabei bin ich von der Menge des Vitalblutes und des Auftragens auf Deckplättchen und Objektträgersmit ein und der selben Höhe ausgegangen.
Durch herumtüffteln bin ich dann auf die ideale "Fallhöhe" des Deckplättchens auf den Träger gekommen. Das sind 0.8 Millimeter.
Auch die Menge des Bluttropfenshabe ich mit 0,5µl bestimmt. Der Tropfen ist groß genug um ohne Randschluß zu funktionieren.
Um die Menge zu bestimmen verwende ich eine Einmalkapillarpipette (5µl) aus der ich dann, wenn sie voll gefüllt ist ca. 1µl auf das Deckplättchen ablasse.
Der Unterdruck im Stempel zieht das Deckplättchen nach unten und formt es leicht konkav. In das Zentrum gebe ich dann den halben Mikroliter Blut. Dann drehe ich den Stempel um und platziere ihn auf dem Objektträger. Durch Evakuierung des Vakuums fällt das Plättchen auf den Träger.

Fertig.

 

 

 

 Einsatzmöglichkeit der Farbkamera uEye UI-1440-C im Dunkelfeld

Testbericht - Einsatzmöglichkeit der Farbkamera uEye UI-1440-C im Dunkelfeld 

Die als Frame Grabber Hersteller etablierte IDS GmbH brachte eine auf dem USB 2.0 Bus aufsetzenden Kamerafamilie auf den Markt. 
Die unter der Bezeichnung uEye® vertriebenen Monochrom- und Farb- Kameras sind derzeit in den Auflösungen 640x480 und 1280x1024 und mit dem in unserem Bereich notwendigen C-Mount Anschluss erhältlich.

Die Kamera wird derzeit in folgenden Modellvarianten angeboten:

  • UI-1410-M VGA (640x480), Monochrom, 12Bit, 35 Bilder/s.
  • UI-1410-C VGA (640x480), Farbe, 12Bit, 35 Bilder/s.
  • UI-1440-M SXGA (1280x1024), Monochrom, 10Bit, 18 Bilder/s.
  • UI-1440-C SXGA (1280x1024), Farbe,10Bit, 18 Bilder/s.
 

 Videotechnik - Grundbegriffe und Einführung

 

1. Grundlagen.

Die Videotechnik basiert auf den Prinzipien der Fernsehtechnik und den dort angewandten
physikalischen Verfahren.

  • Bilddarstellung über einen Kathodenstahl über eine definierte Ablenkung in Zeilen und Spalten
  • Halbbilddarstellung
  • Bild und Farberregung über Signalsplitting (Bildsignal und Farbsignal durch Amplitudenmodulation)

Videotechnik ist damit eine analoge Verfahrenstechnologie. Alle Funktionen zur Bildübertragung und Bilddarstellung sind zeitabhängig.

 

 

 Mikroskopietechnik Teil1 Lothar Fischer MST-Mikroskoptechnik

Mikroskopietechnik (Teil1)

Einleitung:

Um zu erklären,  was Mikroskopie ist, kann man wie das immer im Leben so ist, mehrere Wege einschlagen.
Wir wollen einen verständlichen und auch technisch nachvollziehbare Darstellung versuchen und sagen einfach: 
Mikroskopie ist eine Technik mit der Dinge, die mit bloßen Augen nicht mehr zusehen sind, bildhaft sichtbar gemacht werden.

Die Betonung liegt dabei auf bildhaft, denn nicht das Ding oder der Gegenstand, den wir eben nicht mehr erkennen können, weil er für unser Auge zu klein ist,  wird sichtbar gemacht, sondern nur dessen Bild und das in einem vergrößertem Abbildungsmaßstab.
Damit  liegen auch alle für diese Sache wesentlichen Schwierigkeiten, Probleme und Fragestellungen und natürlich auch alle wissenschaftlichen Lösungsansätze in diesem Sachverhalt  – denn wir sehen ja nur ein Bild eines Objektes !

Bekanntlich können ja Bilder sehr einfach manipulieren werden – die einfachst Art der Manipulation und das hat wohl schon jeder schon einmal selbst erleben können ist, wenn man das Objekt, welches man bildhaft darstellen möchte ( z.B. Fotografie; Videoaufnahme ),  mit unterschiedlich farblichen Licht oder einfach mit nur zu wenig oder zuviel Licht beleuchtet wird! plötzlich erscheint das Bild des Objekt in einem ganz anderen Licht, die Farben verändern sich, Details verschwinden oder werden betont und auch geometrischen Verhältnissen scheinen sich zu verändern.

Mit der Erkenntnis, dass man mittels geschliffener Gläser, Dinge genau diese tun und dabei auch noch deren Größenverhältnisse verändern kann , in diesem Moment  war die Stunde der Mikroskopie gekommen.
Wer es genau war, der das so angewandt, gesagt oder getan hat ist nicht  bekannt.  Aber seit  ca. Ende ausgehendes Mittelalter haben sich eine Menge kluger Leute damit beschäftigt, die für den Menschen nicht erkennbare Welt, erkennbar und damit begreifbar zu machen. 
Im Wissensdrang der Menschheit , immer mehr und umfassender unserer Welt zu entdecken und zu verstehen, in diesem Prozess kommt der Mikroskopie eine Schlüsselposition zu.