Was ist die Dunkelfeld Blutdiagnostik? von HP Jörg Rinne

(Beitrag vom 20.09.2004)

Die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ist eine spezielle Betrachtungsweise des lebendigen Blutes unter dem Mikroskop. Es geht dabei um eine qualitative Betrachtung und unterscheidet sich somit erheblich vom allgemein bekannten schulmedizinischen Blutbild, bei dem die Mengenverhältnisse der einzelnen Blutkomponenten den Schwerpunkt bilden. Mit der Dunkelfeld-Blutdiagnostik ergibt sich die deshalb die Möglichkeit, sehr frühzeitig Störungen im Körper zu erkennen. Dies ist auch schon bei Befindlichkeitsstörungen der Fall, also schon lange bevor sich schulmedizinisch auswertbare Störungen oder Veränderungen an Organen ergeben.


Woher kommt diese Methode?
Die Geschichte der Dunkelfeld-Blutdiagnostik beginnt bereits im Jahre 1801 mit James Adams. Ihm fielen als ersten lebende Primitivformen in einem Mammakarzinomschnitt auf. Er gab hierdurch enorme Forschungs-impulse. 1866 beschrieb Professor Béchamp einen hypothetischen Kreislauf der lebendigen Substanz. Darauf basierend entwickelte er den Grundgedanken des Pleomorphismus (Mehrgestaltigkeit). Louis Pasteur als Zeitgenosse Béchamps hatte eine andere, ebenso hypothetische Auffassung zur lebenden Substanz. Sein Denkmodell war das des Monomorphismus.

Monomorphismus und Pleomorphismus
Der Monomorphismus besagt, daß alle Mikroben ausschließlich in feststehenden Arten und Formen existieren, sich als solche fortpflanzen und als Erreger jeweils spezifishe Krankheiten verursachen. Ganz anders beim Pleomorphismus, bei dem sich die lebendige Grundsubstanz immer an ihre Umweltbedingungen anpaßt. Je günstiger die Lebensbedingungen werden, um so höher sind die sich entwicklnden Lebensformen. Hierbei geht diese Grundsubstanz (Eiweißkörperchen, sehr schwer zerstörbar) über in
• virale Stadien (durch fremde Zellen vermehrungsfähig),
• bakterielle Stadien (eigenes Stoffwechsel und eigene Teilbarkeit) bis hin zu
• Pilzformen, die sich sogar getrenntgeschlechtlich vermehren können.
Die jeweilige Wuchsform kann dann im Menschen verschiedene Krankheitsbilder verursachen, abhängig vom vorhandenen Milieu.
Warum bleiben manche Menschen von Krankheiten verschont?
Der Forscher Claude Bernard (1850) erklärt das so: Das Milieu des Wirtsorganismus entscheidet, ob eine Infektionserkrankung angeht oder nicht. Ein wichtiger Faktor ist also der Lebenswandel und die Ernährung. Ein Streit zwischen zwei Forschern lieferte auch hier Erkenntnisse (1892): Pettenkofer trank eine von Robert Koch angesetzte Cholera-Kultur aus, um ihm zu beweisen, daß seine Theorie der Ansteckungsfähigkeit mit Erregern durch Kontakt allein nicht stimmt. Zur starken Verwunderung Robert Kochs erkrankte Pettenkofer nicht an der Cholera.
Weitergehende Forschungen im Bereich des Pleomorphismus sind vor allem durch zwei bekannte Wissenschaftler geschehen: Prof. Dr. Günther Enderlein und Dr. Wilhelm von Brehmer. Beide lebten und forschten bis nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland.

Was haben die Forschungen im Pleomorphismus bisher erreicht?
Dr. W. von Brehmer bewies im Jahre 1932 anhand der schulmedizinischen Vorgehensweise (5 Theorien des Robert Koch), daß die von ihm Siphonospora polymorpha genannte bakterielle Wuchsform im Blut als Ursache jeder Krebserkrankung anzusehen ist und erhielt 1932 für seine Erkenntnisse die Anerkennung des damaligen Reichsgesundheitsamtes. Auch Prof. Dr. G. Enderlein erkannte, daß andere Wuchs-formen im Blut ursächlich für eine Vielzahl an Erkrankungen sind. Unter anderem sind dies Krankheiten wie Angina Pectoris, Herzinfarkt, Hörsturz, Ulcus curis, aber auch die Tuberkulose und Krebs. Sichtbar werden die entsprechenden Anzeichen und Wuchsformen im Blut unter dem Dunkelfeld-Mikroskop. Ebenfalls sind entsprechende Medikamente anhand dieser Methode entwickelt worden.


Warum wird die Methode in der Schulmedizin (noch) nicht angewandt?
Die Basis der Schulmedizin ist die Zellularpathologie. Diese besagt, daß jede Krankheit von der Zelle ausgeht, welche die kleinste lebende Einheit darstellt. Sie folgt dem Gedankengut des Monomorphismus. Hinzu kommt, daß das Dunkelfeld-Mikroskop ein Arbeitsgerät des Biologen, nicht des Mediziners ist. Die Forschungsarbeiten von über 200 Forschern wird bislang von der Schulmedizin ignoriert. Das liegt trotz der Wiederholbarkeit der Ergebnisse vor allem daran, daß an den Grundmauern der allgemeinen Lehrmeinung gerüttelt wird und ein schwieriges Umdenken notwendig ist (Pleomorphismus). Es gibt jedoch bereits erste Kliniken, die mit den entsprechenden Medikamenten aus dem Bereich des Pleomorphismus erfolgreich arbeiten.


Die Autoren
Jörg Rinne beschäftigt sich seit über 17 Jahren mit der Dunkelfeld-Blutmikroskopie und wendet sie täglich in seiner eigenen Heilpraxis an. Die entsprechenden Erfolge sind dabei für den Patienten direkt am Bildschirm nachvollziehbar.

Lesen Sie hierzu auch den ausführlichen Artikel "Die Geschichte der Dunkelfeld-Blutdiagnostik"von HP Jörg Rinne.

Joachim Bauer organisiert und unterstützt Jörg Rinne bei seinen Schulungen, Fachvorträgen und Messeauftritten und ist ebenfalls Mitglied in der Interessengemeinschaft für Dunkelfeldblutdiagnostik.


 


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