Monomorphismus - Pleomorphismus

(Beitrag vom 15.08.2004 korrigiert am 27.06.2011)

Die Bakteriologie beschreibt den Monomorphismus, hervorgerufen durch Louis Pasteur (1822 - 1895), der beschrieb: alle Mikroben egal welche Art und Gattung seien unveränderlich und jede Art würde eine spezifische Krankheit erzeugen. Blut und Gewebe seien im gesunden Zustand steril.


Griech. mono = ein, morphe = Gestalt = Eingestaltig

Mit dieser Erkenntnis schien die Seuchengefahr eingedämmt und im Sinne der Monomorphie wurden letzendlich auch die Antibiotika, Zytostatika, Cortikoide als vermeintliche Gegenmittel  zur Bekämpfung der Krankheiten entwickelt.
Im Gegensatz hierzu beschreibt Prof. Dr. Günther Enderlein, nach Claude Bernard (1813 - 1878) und Antonie Bechamp`(1816 - 1908 ), den Pleomorphismus.
Griech. pleion = mehr und morphe = Gestalt = Mehrgestaltigkeit = Veränderlichkeit der Mikrobe in Form und Größe.

Sämtliche Mikroorganismen besitzen einen Entwicklungskreislauf, der mit den Primitivphasen  beginnt, in Bakterienphasen übergeht und in den Pilzphasen seinen Höhepunkt findet.

Diese Kreisentwicklung = Zyklode, beschreibt ide "Bakterien Cyklonie".
Zwischen den beiden Polen, Pilz - Protit, gibt es zahlreiche Entwicklungsstufen, die teils unschädlich, teils in ihrer veränderten Form, Krankheiten hervorrufen können.
Die Kleinstformen = Symbionten, leben in Symbiose mit uns und sind für unsere Gesundheit  notwendig und verantwortlich. Ihnen kommt eine große Bedeutung in der Körperabwehr zu. Im gesunden Organismus finden wir die Primitivformen überall,d.h. im Blutplasma, in den Blutzellen,, in allen Körperflüssigkeiten und in den Geweben.
Nach Prof. Dr. Enderlein ist die Ausgangszyklode die Mucor-Zyklode.Weitere Entwicklungen sind die Aspergillus-Zyklode und die Penicillium-notatum-Zyklode u.v.m.
Die Symbionten werden diaplazentar übertragen ( nicht ererbt), stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander und ergänzen sich gegenseitig = Symbiose.
Eine Dysbiose oder Krankheit findet man als Aufwärtsentwicklung einer oder mehrerer Zykloden bei immungeschwächten Patienten oder bei Milieuveränderungen, die zu Verschiebung des Säure-Basen- Gleichgewichtes führen.
Um solche Zustände wieder ins Gleichgewicht zu bringen, kam Enderlein auf die Idee dem Körper niedere, mit uns in Symbiose lebende , Kleinstformen zu zuführen.
Dieses ist Sinn und Zweck der Isopathie:

  1. Milieubereinigung mit z.B.Alkala, Bikabonat, Citrokehl (Aspergillus) und Sanuvis (Mucor)
  2. Unterstützung der Penecillium-Zyklode (Notakehl, Exmykehl,etc ) für 10 Tage
  3. Basistherapie mit Mucokehl und Nigersan ( 5 - 2 - 5 - 2 - 5, etc) für Wochen und Monate ,d.h. 5 Tage Basistherapie und 2 Tage Aufrechterhaltung von Punkt 2
  4. Immunmodulation mit Utilin, Utilin S, Latensin und Recarcin
  5. Orthomolukulare Unterstützung, Homöopathie, Therapie mit Haptenen u.ä.
    Enderlein macht die Höherentwicklung der Endobionten = Probaenogenie vom pH-Wert abhängig.

Dieses beschreibt das "Anartatische Grundgesetz":

  • Primitivphasen verlangen einen stark alkalischen pH-Wert
  • Mittlere Phasen verlangen einen leicht alkalischen pH-Wert
  • Pilzphasen verlangen einen saueren pH-Wert

Damit ist auch die Wichtigkeit und Notwendigkeit, neben der Dunkelfelddiagnostik, die Bestimmung des Säure-Basen- Wertes auch zur Verlaufskontrolle, durchzuführen, ersichtlich.


 


Seite zurück