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| Nativ Blutuntersuchung nach Prof. Dr. phil. Günther Enderlein |
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Dr. med. Elke Krämer Firma: keine Taunusstraße 140 Tel.: 06171-580111
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Nativ Blutuntersuchung nach Prof. Dr. phil. Günther Enderlein
Enderlein führte vergleichend morphologische Blutuntersuchungen zur graduellen Erfassung des Endobiosis-Komplexes durch. Mit
Endobiosis bezeichnete er die Erkrankungen, die durch die körpereigenen
Endobionten, in allen ihren Entwicklungsstadien, verursacht werden. Die
Untersuchung beinhaltete die medizinisch übliche hämatologische
Untersuchung an gefärbten Blutausstrich-Präparaten sowie eine
Untersuchung von unbehandeltem Blut mittels Phasenkontrast-Mikroskopie
und Dunkelfeld-Mikroskopie.
Beurteilt wurden die Stärke des
Befalls der Erythrozyten und Leukozyten mit den Endobiontenformen sowie
die Ermittlung der Valenz. Mit Valenz, oder auch Dynamovalenz,
bezeichnete Enderlein die Kernwertigkeit, die sich auf die Größe und
Anzahl der Kerneiweißkörnchen Symprotit und Mych bezieht.
Die
Größe dieser Körnchen konnte zwischen 0,01 – 1 Mikrometer betragen,
wobei eine Steigerung der Valenz mit der Schwere der
Endobiosis-Erkrankung einhergehe.
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Bei der Nativ-Blutuntersuchung im Dunkelfeld- und Phasenkontrast wurden beurteilt:
Protit-Schleier:Eiweiß-Schleier, entstünden durch massenhaft frei werdende Kolloide, Zeichen für relativ hohe Alkalität des Blut-pH
Kolloid-Thecite: Zelle ohne Kern, nativ; von dem höchstmöglichen pH-Wert abhängige Ansammlung von Kolloiden zu mehr oder weniger begrenzten Gebilden
Filit-Phase: (im Dunkelfeld):fadenförmige Strukturen unterschiedlicher Stärke, entsprechen dem Fibrin
Symprotitit-Phase: freie lichtbrechende Körnchen verschiedener Größen
Macrosymprotite: besonders große lichtbrechende Körnchen
Sporoide Symprotite: bis zu einem Viertel der Erythrozytengröße anwachsende, stark lichtbrechende, ringförmige Strukturen
Spermite: (im Dunkelfeld): Aufbaugebilde bestehend aus Symprotit-Köpfchen und anhängendem Filum-Geißel
Freie Chondrite: Symprotite, Filite und Spermite, die sich frei schwimmend im Blutserum im Verband zu verästelten bäumchen- und netzartigen Strukturen angeordnet haben. Dies sei ein Zeichen einer beginnenden Endobiosis-Erkrankung. Ausschlaggebend für die schwere der Erkrankung ist hierbei die Valenz, d. h. die relative Größe der Symprotite und Dicke der Filite.
Kolloid-Symplast: Zusammenballungen von mehr oder weniger zahlreichen Kolloid-Gebilden zu einer größeren Masse.
Mychite: Bakterienkugel mit einem Kernelement Thrombozyten: entsprechen bei Enderlein vergleichend morphologisch Theciten. Ausschlaggebend ist die Kernzahl. Thrombozyten haben eine Kernzahl zwischen 3-8 Kerneinheiten.
Thecite: zellartige, unregelmäßig begrenzte Aufbauformen verschiedener Größen mit mehreren Kerneinheiten.
Diökothecite:entsprechen den Kolloidtheciten, unterscheiden sich von diesen durch einen fadenförmigen feinsten Randsaum
Ascite: Bakterienstäbchen
Synascite: dicke, plumpe Bakterienstäbchen
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Im gefärbten Präparat wurde beurteilt:
Erythrozyten:
Anisozytose: ungleiche Größen der Erythrozyten Poikilozytose und Erythrozyten-Trümmer: verschieden geformte, nicht runde Erythrozyten Stärke des Befalls der Erythrozyten Valenz des Befalls der Erythrozyten Vakuolen der Erythrozyten
Leukozyten: Befall der Granulozytenkerne Befall des Granulozytenplasmas (neutrophile, eosinophile, basophile Granulozyten) Befall der Monozytenkerne Befall des Monozytenplasmas Befall der Lymphozytenkerne Befall des Lymphozytenplasmas
Dendroid-Zerfall der Leukozyten: sich auflösende Leukozyten unter Bildung eines ausgedehnten Chondrit-Netzwerkes, dessen Verästelungen an Dicke zunehmen
Dendroid-Vakuolen der Leukozyten: sich auflösende Leukozyten unter Bildung eines Chondrit-Netzwerkes und Vakuolen
Sklerotische Parasiten-Gebilde: Bildung von pseudokristallinen Trockeneiweiß-Formationen, die aus den Kolloid-Massen des Endobionten entstünden und sich zu verschiedenen Aufbaugebilden zusammenlagern, z. B. sichelartig, fliegenartig, moos- oder fächerartig, kreuzförmig, nadelförmig oder tafelförmige Gebilde.
Derosynascite: größere Gruppe von sklerotischen Gebilden; bakterienähnliche Formationen, die doppelt so groß wie Erythrozyten imponieren, n. E. charakteristisch für lymphatische Leukämien.
Symplast-Bildung: Zusammenfließen von kernhaltigen Endobiontenformen zu einer unregelmäßig begrenzten Zytoplasma-Masse, in der die freien Mych (Kerneinheiten) kopulieren. Auch das Zusammenballen von Blutplättchen bezeichnet eine Symplast-Bildung)
Systatogenetische Vorgänge: Beurteilung bezieht sich auf die Stärke der Ausbildung der Sklerotischen Parasiten-Gebilde Das Gesamturteil bezieht sich auf die Valenz des Endobionten. Diese konnte mit: gering- mäßig hoch – hoch – oder sehr hoch angegeben werden.
[AKMON, 1955]
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| Geschrieben am07.02.2009 17:55:55 |
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